Tantra-Yoga am 05.03.2017

Die besondere Yoga-Stunde

am Sonntag den 05.03.2017 von 15.30 – 17.30 Uhr

Tantra-Yoga mit Johannes Bönig

 

Für Vereinsmitglieder kostenfrei, Nicht-Mitglieder im Verein 15,00 Euro

Bitte anmelden unter info@emax-yoga.de, 03596 602531

Johannes Bönig

Neben seiner Arbeit als Tanzdozent (Ballett und Modern) und Choreograph an verschiedenen europäischen Theatern und Hochschulen lag Johannes Bönigs Hauptakzent in seinem Leben schon immer auf der Spiritualität. Seit 1983 beschäftigt er sich intensiv mit Sufismus. In den späten 80ern und 90ern war er einer der Meditationslehrer des Sufizentrums in Amsterdam sowie der Repräsentant des Sufiordens (Inayati-Orden) in Vorarlberg/Österreich. 1987 begann er zudem mit seinem Studium des Hindu-Tantras. Seit 1995 unterrichtet er Yoga in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und in den letzten Jahren auch in New Delhi/Indien. Sein Yoga ist sehr energetisch und hat einen typisch tantrischen Ansatz (im Gegensatz zur weit verbreiteten asketischen Herangehensweise). 2001 verbrachte Johannes mehrere Monate im Svarghashram in Rishikesh/Indien, wo er seine Praxis des Tantra-Yogas vertiefte. Zusätzlich zum körperlichen Yoga ist er ein Experte in Laya-Yoga, Mantras verschiedener religiöser Strömungen sowie in Yoga Nidra.

Gefühle sind die Wellen auf dem Meer der Energie.

Ursprünglich zur Unterstützung tantrischer Praktiken entwickelt ist Tantra Yoga ein System des Hatha Yoga, das den Körper fit und elastisch hält, die in der Muskulatur festgesetzten emotionalen Spannungen löst und den Energiefluss der Meridiane (Nadis) stimuliert. Wegen seiner Wirksamkeit wird es mittlerweile auch von vielen Nicht-Tantrikern praktiziert. Tantra-Yoga bietet eine Art der Dosierung der Asanas, bei welcher individuelle Über- und Unterspannungen körperlich, emotional und energetisch ausgeglichen werden können, indem die Konzentration auf die Essenz der Übung gerichtet wird: die Kombination von Mantra (Klang) und Asana (Körperhaltung).

 

Mantra

Im Unterschied zum gängigen Hatha Yoga, das meist in Stille vollzogen wird, werden im Tantra-Yoga eine Vielzahl von Mantras (= Wurzelklänge) während des Übens der Asanas (= Haltungen) benutzt. Diese werden laut in verschiedenen Tonhöhen gesungen und stimulieren so zusätzlich die feinstofflichen Zentren, mit denen die entsprechenden Übungen in Beziehung stehen. Der gesungene Klang steht ebenfalls in direktem Zusammenhang mit den beanspruchten Körperregionen, die durch die Vibration quasi massiert werden. So wird der Atem kontrolliert und die Entspannung unterstützt. Der/die fortgeschrittene YogiNi kann mit den Mantras regelrecht in Meditation gehen, während Anfänger durch das Mantra leicht die nötige Konzentration entwickeln können.

 

Asana

Die Art und Weise, wie man im Tantra-Yoga die Asanas praktiziert, ist traditionell sehr auf den Pelvis ausgerichtet. Um die Basis des Rumpfs als solche stabil und flexibel zugleich zu machen, werden alle Muskeln der Oberschenkel, des Gesässes und der Bauchdecke gedehnt und gestärkt; und zwar sowohl die oberflächlichen als auch die tiefer liegenden. Von dieser Basis ausgehend setzt sich die Arbeit nach oben in den Wirbelsäulenbereich fort, indem Beugungen in alle Richtungen und Spiraldrehungen vom Becken als Wurzel aus angesetzt werden. Die dynamische Art der Praxis ermöglicht ausserdem eine Stärkung vernachlässigter und geschwächter Geweberegionen. Essentiell ist bei der Ausübung der Haltungen der Effekt des Lösens der in der Muskulatur gespeicherten, verdrängten Gefühle. Durch die Kombination aus Stimme und Dehnung bzw. Kräftigung werden diese frei und können gleichzeitig auf primäre Weise geäussert werden. Der Effekt ist nicht nur körperliche sondern auch psychische Entspannung.

 

Chakra

Von Anfang der Praxis an wird auf die Chakras, auf welche die Asanas wirken und in welchen die Mantras klingen, hingewiesen. Der/die Übende gelangt so immer tiefer in die sogenannten feinstofflichen Bereiche und erlebt deren unzertrennliche Einheit mit dem Körper.